Offener Treff für Neue Wohnformen auf der Karthause

Offener Treff für Neue Wohnformen auf der Karthause

Statt im Haus der Begegnung findet das Offene Treffen für „Neue Wohnformen“ am 25. Oktober in der Hochschule Koblenz, Konrad Zuse Str. 1, statt. Bereits um 17.30 Uhr berichten die Projektkoordinatorin Anne Dommershausen und einige Wohnpartner von ihren Erfahrungen mit dem Projekt „Wohnen für Hilfe“, dem schließt sich ein kleiner Imbiss an. Um 19 Uhr beginnt ein Film über das „Mietshäuser Syndikat“, das selbstorganisierte Hausprojekte berät und durch einen Verbund bei der Entstehung unterstützt. Interessierte sind zu jedem Zeitpunkt herzlich willkommen, es wird um Anmeldung gebeten unter den unten stehenden Kontaktdaten.
Das offene Treffen ist ein gemeinsames Angebot vom Verein für gemeinsames Wohnen in Koblenz e.V. und dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ und findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat statt. Nähere Informationen gibt es bei Anne Dommershausen (0261-9528981, www.wohnen-fuer-hilfe.de) und Michaela Wolff (wolffhehl@aol.com).

Zwanglos übers Wohnen sprechen

Zwanglos übers Wohnen sprechen

Am Donnerstag, den 30. August um 19 Uhr findet das Offene Treffen für „Neue Wohnformen“ statt. Es besteht dort die Gelegenheit sich in ungezwungener Atmosphäre zu den neuesten Entwicklungen zu informieren, Gleichgesinnte zu treffen und Mitstreiter für bestehende oder geplante Projekte zu finden. Auch Studenten oder Wohnraumanbieter die sich für Wohnpartnerschaften im Rahmen von „Wohnen für Hilfe“ interessieren, können sich dort informieren.
Das offene Treffen ist ein gemeinsames Angebot vom Verein für gemeinsames Wohnen in Koblenz e.V. und dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ und findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, An der Liebfrauenkirche 20, statt.
Nähere Informationen gibt es bei Anne Dommershausen (0261-9528981) und Michaela Wolff (wolffhehl@aol.com).

Was gibt es Neues im Bereich Neue Wohnformen?

Was gibt es Neues im Bereich Neue Wohnformen?

Am Donnerstag, den 30. August um 19 Uhr findet das Offene Treffen für „Neue Wohnformen“ statt. Es besteht dort die Gelegenheit sich in ungezwungener Atmosphäre zu den neuesten Entwicklungen zu informieren, Gleichgesinnte zu treffen und Mitstreiter für bestehende oder geplante Projekte zu finden. Auch Studenten oder Wohnraumanbieter die sich für Wohnpartnerschaften im Rahmen von „Wohnen für Hilfe“ interessieren, können sich dort informieren. Das offene Treffen ist ein gemeinsames Angebot vom Verein für gemeinsames Wohnen in Koblenz e.V. und dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ und findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, An der Liebfrauenkirche 20, statt.
Nähere Informationen gibt es bei Anne Dommershausen (0261-9528981) und Michaela Wolff (wolffhehl@aol.com).

Rückblick: Markt der Nachhaltigkeit

Rückblick: Markt der Nachhaltigkeit

Bauchladen

Der Einsatz hat sich gelohnt und die hohe Beteiligung von über 30 Gruppierungen bestätigt, daß es auch „das andere Koblenz“, das für neue Ideen zur Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung gibt. Der neue OB David Langer versicherte bei der frühabendlichen Podiums-Diskussion den Lokalen-Agenda-21-Aktiven, daß dieser Prozeß weiter geführt wird.

Cohousing ist mehr als nur gemeinsam Wohnen

Cohousing ist mehr als nur gemeinsam Wohnen

Über ihre Erfahrungen mit Cohousing, einer besonderen Form des gemeinschaftlichen Wohnens, wird Michaela Wolff beim nächsten Offenen Treff für „Neue Wohnformen“ am Donnerstag, den 28.06.18 um 19 Uhr im Haus der Begegnung berichten. Bei einer Exkursion nach Stockholm konnte sie in verschiedenen Wohnprojekten interessante Einblicke gewinnen und wird diese in Wort und Bild weitergeben.
Der Offene Treff ist ein gemeinsames Angebot vom Verein für gemeinsames Wohnen in Koblenz e.V. und dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ und findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, An der Liebfrauenkirche 20, statt. Der Juli Termin fällt wegen der Sommerpause aus.
Nähere Informationen gibt es bei Anne Dommershausen (0261-9528981) und Michaela Wolff (wolffhehl@aol.com).

Markt der Nachhaltigkeit

Markt der Nachhaltigkeit

Bauchladen

bewusst (er) leben – mach mit!
Am Samstag, 16.6.2018, findet von 11:00 – 18:30 Uhr mit 30 Akteuren in der Altstadt von Koblenz der Markt der Nachhaltigkeit statt.
Der Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz beteiligt sich an einer Bauchladen- Gruppe, die für Passanten ansprechbar ist. Dazu wurde ein Bauchladen erstellt: s.Foto
Zusätzlich zu dieser neuen Aktion gibt es einen Info-Tisch auf dem Jesuiten-Platz (Nr. 2 im Plan), wo auch Informationen und Gespräche angeboten werden. Hinweise zum Studierendenwerk Koblenz mit ihrer Gruppe „Wohnen für Hilfe“ sind an diesem Stadt auch zu erhalten. Interessen sind sehr herzlich willkommen.
Hier der Flyer: Link

Exkursion zu 3 innovativen Wohnprojekten in Darmstadt

Gemeinschaftliches Wohnen – Exkursion zu 3 innovativen Wohnprojekten in Darmstadt

Architekturanthropologische Veränderungen gehen mit einem veränderten Selbstverständnis der Menschen einher, die bei der Entwicklung neuer Wohnraumkonzepte nicht nur finanziell, sondern insbesondere ideell mitwirken. Von der erfolgreichen Umsetzung solcher Konzepte haben sich in der vergangenen Woche einige Mitglieder des Vereins Gemeinsam Wohnen i.d. Region Koblenz in Darmstadt, Kranichstein, überzeugt. Dort wurden drei verschiedene Wohnprojekte besichtigt.
Frau Birgit Diesing, Architektin und Stadtplanerin, Darmstadt, stellte das Konzept Genossenschafts-Wohnprojektes WohnSinn eG vor. Es wurde 1992 von einer Initiativgruppe gegründet und realisierte zwei U-förmige Gebäude mit geringen Flächenverbrauch, energiesparenden und ökologischen Baumaterialien und in Passivhaustechnik. Um ein generationenübergreifendes Zusammenleben und eine lebendige Nachbarschaft zu fördern, wurde eine sozial- und altersgemischte Bewohnerschaft mit Alten und Jungen, Menschen mit geringem und höherem Einkommen, Alleinstehenden und Familien, Menschen mit und ohne Behinderung und Menschen unterschiedlicher Herkunft angestrebt. Die Grundstücke für die Wohnprojekte wurden im Rahmen eines Erbpachtvertrages erworben. Ein Drittel der Wohnungen sind öffentlich geförderte Sozialwohnungen. Ein weiterer Teil der Wohnungen sind Mietwohnungen, die mit Hilfe der Genossenschaftseinlagen der Bewohner finanziert wurden. Die restlichen Wohnungen wurden als eigentumsähnliche Dauerwohnrechte an Genossenschaftsmitglieder verkauft. WohnSinn eG ist Preisträger von mehreren Wettbewerben wie u.a. Aktion Hessenhaus 2005 (Günstiges und qualitativ hochwertiges Bauen), Klaus-Novy-Preis 2007 und Genossenschaften Jung und Attraktiv (Genossenschaftstag 2006). 73 Wohnungen umfasst diese Anlage mit 8% der Nutzfläche für Gemeinschaftsräume und in der Praxis kann man sich davon überzeugen, dass das Zusammenleben bei WohnSinn durch Selbstverpflichtung zu nach-barschaftlichen Beziehungen und gegenseitiger Hilfe geprägt ist.
Der zweite Besuch galt einem generationenübergreifenden Mieter-Wohnprojekt, WohnArt 3 e.V. Das ist ein Projekt der Bauvereins AG Darmstadt und dem Mieterverein WohnArt 3 mit Unterstützung der Wohnsinn, die mit ihrer Genossenschaftgründung Vorreiter gewesen war. In diesem Mehrgenerationenwohnhaus, das auf einem Gelände von 3000 Quadratmetern in einem großen Winkel mit 3 Häusern bis zu 4 Etagen direkt neben der Wohnsinn eG liegt, gibt es drei rollstuhlgerechte, 30 frei finanzierte und 14 öffentlich geförderte Mietwohnungen, in denen 65 Erwachsene und 20 Kinder leben. Mitgestaltung bis hin zur Selbstverwaltung hat bei diesem Projekt oberste Priorität, ebenso die gemeinschaftliche Organisation von Freizeitaktivitäten. Diese eigenständige Verwaltung geht einher mit einer größeren Unabhängigkeit und einer Reduzierung der Nebenkosten. Ein Teil der Freizeitgestaltung kann durch solche Einsparungen finanziert werden. Mit der Größenordnung dieses Wohnprojektes wurden eine Reihe von Vorteilen zu erreicht, die z.B. bei dem einzigen Mietwohnprojekt in Koblenz der Koblenzer Wohnbau GmbH, in die Wege geleitet durch die Fraueninitiative Lokale Agenda 21 in Koblenz und Region, mit nur 11 Wohnungen nicht realisierbar waren. Es gibt einen schönen Innenhof mit Kinderspielplatz, zwei Gäste-Appartements, eine Werkstatt, einen großen und kleinen Gemeinschaftsraum und gemeinschaftliche Pkw-Nutzung. Zusätzlich sind ein Wasch- und Trockenraum, eine Fahrradwerkstatt im Keller mit Tageslicht, ein Büro und auch anmietbare Büros (Home Office) sowie Carsharing entstanden. Das Haus ist auch als Passivhaus mit überdurchschnittlicher Wärmdämmung isoliert, die Fenster und Türen sind 3-fach verglast und ein Lüftungssystem kontrolliert die Zu- und Abluft. Bei Bedarf, z.B. der älteren oder behinderten Bewohner, wird die zugeführte Luft aufgeheizt. Durch das Lüftungssystem entsteht ein gleichmäßig temperiertes Raumklima, das für Allergiker bestens geeignet ist. Neben den überzeugenden Eindrücken sind die Vorteile des Wohngebietes Kranichstein anzuführen: rundum Grünanlagen mit drei Seen, öffentlicher Nahverkehr mit gut ausgebauten Radwegen zur Innenstadt, Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen und Bürgerzentrum. Dieses Wohngebiet zeichnet sich als ein solides Experimentierfeld aus, in dem weitere Wohnprojekte geplant sind.
Auch im dritten Wohnprojekt, eine neugegründete Baugenossenschaft mit dem Namen AGORA Wohnen eG in Kranichstein, ist das Teilen von Ressourcen ein zentrales Anliegen. Ermöglicht wurde die Finanzierung durch Genossenschaftsanteile, Privatdarlehen und Spenden. Wie auch bei den vorherigen Projekten verfügt die AGORA Wohnen eG über eine sehr gute Infrastruktur, so dass eine Anbindung sowohl mit dem Stadtzentrum von Darmstadt als auch mit Frankfurt a./M. gewährleistet ist. In vier Häusern mit 50 Wohneinheiten wohnen 71 Erwachsene und 18 Kinder. Die Besonderheit von AGORA Wohnen eG ist die Einrichtung eines Kulturzentrums mit Gaststätte, die sich in kurzer Zeit zu einem wichtigen Kommunikationsmittelpunkt entwickelt hat. Das Kulturzentrum hat sich vielfältige Aufgaben, wie Kurse, Konzerte und Ausstellungen vorgenommen. Das Agora-Lokal mit der portugiesischen Übersetzung „Auf geht´s!“ liegt direkt am Park Rosenhöhe und bietet mit 60 Innen- und auch Außenplätzen am Anfang des generationenübergreifenden Wohnprojektes Raum für alle und eine vielfältige Küche. Hier wurde entgegen der Feststellung von Walter Gropius „Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat des Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.“ deutlich, dass sich für die von Walter Gropius formulierten Zielkonflikte Lösungswege finden lassen.
Darmstadt mit seinen 160 000 Einwohnern hat bis heute 10 Wohnprojekte und vier Wohnwagen-Stellplätze mit Vereinsstruktur. Das sind überzeugende Ergebnisse von Initiativ-Gruppen für verbindliche Gemeinschaftlichkeit, die nach Überzeugung der Vereinsvorsitzenden, Christine Holzing und Mitaktiven, nur in Zusammenarbeit mit kommunalen Entscheidungsträgern durch Bereitstellung von Bebauungsflächen mit Planungschancen zustande kommen.
Die Mitglieder des Vereins Gemeinsam Wohnen i.d. Region Koblenz laden interessierte Menschen ausdrücklich ein, an der Verwirklichung ähnlicher Wohnprojekte in Koblenz und Umgebung mitzuwirken.

Was gibt es Neues im Bereich Neue Wohnformen?

Was gibt es Neues im Bereich Neue Wohnformen?

Am Gründonnerstag, den 29. März um 19 Uhr findet das Offene Treffen für „Neue Wohnformen“ statt. Es besteht dort die Gelegenheit sich in ungezwungener Atmosphäre zu den neuesten Entwicklungen zu informieren, Gleichgesinnte zu treffen und Mitstreiter für bestehende oder geplante Projekte zu finden. Auch Studenten oder Wohnraumanbieter die sich für Wohnpartnerschaften im Rahmen von „Wohnen für Hilfe“ interessieren, können sich dort informieren.
Das offene Treffen ist ein gemeinsames Angebot vom Verein für gemeinsames Wohnen in Koblenz e.V. und dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ und findet regelmäßig am letzten Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, An der Liebfrauenkirche 20, statt.
Nähere Informationen gibt es bei Anne Dommershausen (0261-9528981) und Michaela Wolff (wolffhehl@aol.com).

Wiederwahl im „Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz“

Wiederwahl im „Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz“

Bei der Jahreshauptversammlung am 21.11.2017 ergab sich eine Bestätigung des bisherigen Vorstandes und die Wahl der Schriftführerin Ortrud Diener. Vorsitzende bleibt Christine Holzing, Stellvertreterin Gesa Schmidt und Schatzmeisterin Dagmar Janssen. Der Verein unterstützt das Entstehen von gemeinschaftlichen Wohnprojekten und dient als Forum sowie Kontaktstelle. Pro Monat gibt es jeden dritten Dienstag im Monat ein Arbeitstreffen und seit 2017 zusätzlich ein Offenes Treffen jeden letzten Donnerstag im HdB an der Liebfrauenkirche.
Im Rechenschaftsbericht stellte Christine Holzing die vielfältigen Aktivitäten von Vereinsmitgliedern zusammen. Das Ziel ist, durch Vernetzung mit Interessierten, Gruppen, Politik und Verwaltung in der Stadt nicht nur für Senioren, sondern auch für jüngere Menschen und Familien Neue Wohnformen zu realisieren. Anders als in Koblenz sind in den letzten Jahren z.B. in Mainz und Kaiserslautern durch Unterstützung der Kommune eine Reihe von beispielhaften Projekten entstanden oder sind in konkreter Planung.
Der Verein Gemeinsam Wohnen hat sich aufgrund bisher mangelnder Grundstücke, Objekte und Träger vor allen kommunalpolitischen Fragen gewidmet:
• In der Folge seiner Initiative wurde eine „Sozialquote“, (in München „Sozialgerechte Bodennutzung“ genannt), erstmalig für die Fritsch-Kaserne vorgesehen.
• Der Verein hat ein Papier zur Wohnungspolitik in Koblenz vorgelegt, das der AK des Seniorenbeirates „Demografie und Stadtentwicklung“ fast vollständig übernommen hat.
• Auch hat der Verein einen vergleichsweise sehr gut besuchten Themenabend „Wohnen als Grundrecht“ durchgeführt. In den Ausführungen aus Darmstadt wurde beschrieben, wie bei der Grundstücksvergabe Chancengleichheit zwischen kleinen Wohnprojekten und großen Bauträgern durch Kriterien der Stadt zum „Geschützten Markt“ hergestellt werden kann: Nicht spekulativer Festpreis von Liegenschaften und ein gesicherter Zeitrahmen für die Projektentwicklung.
Für einen solchen Kriterienkatalog wird sich der Verein in Zukunft einsetzten, damit Projektgruppen sich nicht immer rechtfertigen müssen, warum sie eine Sonderbehandlung „verdienen“.